EZ: Oberstufengebäude für Naturwissenschaften eingeweiht.

Oberstufengebäude für Naturwissenschaften eingeweiht.

Mit einer öffentlichen Monatsfeier und einem Empfang mit leckeren Essen wurde bei der Eckernförder Waldorfschule ein neues Gebäude eingeweiht.
Im Erdgeschoss des neue Hauses sind Unterrichtsräume für Chemie und Physik und die dazu gehörenden Nebenräume untergebracht, im oberen Stockwerk, das auch durch eine separate Außentreppe erreichbar ist, ist ein lichdurchfluteter Atelier- und Malraum in dem aber momentan sich noch die 12. Klasse auf den Waldorfschulabschluss vorbereitet. Auf dem Dach sammeln Sonnenkollektoren das Tageslischt ein um es als Energie weiter zu verweden. Der neue Gebäudebereich wurde als Anbau an das Gärtnerhaus realisiert und ist der zweite Teil eines der Bauvorhaben der Waldorfschule. Der erste Teil war das Werkstattgebäude. 705.000 Euro kostete der neue Schulteil, 430.000 Euro davon wurden durch einen Zuschuss des Landebildungsministeriums abgedeckt, 200.000 Euro wurde durch einen Kredit finanziert. Den Rest erbrachte die Schule aus Eigenmittel, bzw. warb sie als Spenden ein.
Für die rund 450 Kinder und Jugendlichen der Waldorfschule wird weiter eifrig gebaut und geplant. Ein neuer Gebäudebereich, der als Ostflügel bezeichnet wird, entsteht derzeit im Rohbau. Der Schulausbau, dem bereits teilweise jahrzehntelange Planungen vorausgingen, dient unter anderen dazu, die Schule als offene Ganztagsschule zu ermöglichen. So wurde bereits eine große Mensa geschaffen und in den neuen Gebäudeteilen werden zukünftig die Räume für den handwerklichen und kreativen Unterricht eine Heimat finden. Aber auch neue moderne Toiletten für die Schüler werden benötigt, eine Teeküche, Übungsräume und Platz für die Hausaufgabenhilfe. Auch ein neues Lehrerzimmer soll entstehen, das alte wurde mit dem alten Ostflügel abgerissen. Der Ausbau erfolgt in Teilabschnitten die Bernd Hardewig, Geschäftsführer der kollektiv geleiteten Schule als „Takte“ bezeichnet, der musikalischen Einteilung bei Musikstücken folgend. Während „Takt 1“ in einem Jahr eingeweiht werden soll, entsteht der zweite „Takt“ im Zeitraum von 2009 bis 2011. Mit den gewaltigen Bauvorhaben, deren Kosten und Termine bisher punktgenau eingehalten werden konnten, soll laut Hardewig auch eine Wandlung der Waldorfschule zur Eckernförder Kulturstätte stattfinden. Kreispräsident Lutz Clefsen zeigte sich sichtlich beeindruckt wie die Waldorfschule ihre großen Pläne auch mit erheblicher Eigenleistung durch mitarbeitende Eltern stemmt. In dem gerade frisch erschienen Heft „Bernstein“, das kostenlos in verschiedenen Läden in der Stadt zu erhalten ist, stellt die Schule ihre Bauvorhaben vor und bittet auch ihre Freunde und Eltern um Spenden. Dabei ist finanzielle Hilfe genauso willkommen wie „Muskelhypotheken“, wie Bernd Hardewig die tätigen Eigenleistungen der Eltern bezeichnet. (fst)

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